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Ein Gespräch mit Martin Hafen (Dozent Institut Sozialmanagement und Sozialpolitik an der Hochschule Luzern) zum Thema "Grundeinkommen und Gesundheit" 50 Prozent der Arbeitnehmer erleben ihre Arbeit als krankmachend - in den höher bezahlten Jobs ist der Prozentsatz höher. Deutlich ist auch, dass die Arbeitslosigkeit genauso krank macht, dass die Selektion für den Arbeitsmarkt die Kinder in den Schulen unter psychischen Druck setzt, Perspektivlosigkeit erzeugt und Menschen auf die Bahn des Kostenfaktors schickt, dass soziale Kontakte - nun sogar von der Neurobiologie als unbedingt wichtig für die Entwicklung und Gesundheit der Menschen erkannt - durch die wachsende Belastung derer, die Arbeit haben und die Ausgrenzung derer, die keine haben, verkümmern, und dass die Fixierung auf Erwerbsarbeit, die Angst und die Engstirnigkeit in ihren Folgekosten nicht mehr zu bezahlen sind. Welche Auswirkungen hat das Grundeinkommen auf die Gesundheit? Es können Vermutungen angestellt werden.